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LABVOLUTION 2019, 21.-23. Mai
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Bioelektrochemische Systeme und ihre Anwendung

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Produktbeschreibung

Eine Verbindung zwischen elektrischem Strom und Organismen ist spätestens seit den Froschschenkelversuchen von GALVANI bekannt. Auch in Mikroorganismen werden durch Enzyme bzw. Coenzyme Elektronen und elektrische Ladungen übertragen. Dieses Phänomen kann auf verschiedene Weise genutzt werden. In Mikrobiellen Brennstoffzellen (MFC Microbial Fuel Cell) kann Strom erzeugt werden, der in der Mikroelektronik, Mikrotechnik und im Biomedizinischen Bereich genutzt werden kann und genutzt wird. Gekoppelt mit Prozessen z.B. der Abwasserbehandlung kann so gleichzeitig eine Wasserentsalzung stattfinden (MDC Microbial Desalination Cell). Am Lehrstuhl für Bioprozesstechnik nutzt man die umgekehrte Beeinflussung in sogenannten mikrobiellen Elektrolysezellen (MEC Microbial Electrolysis Cell). Durch Anlagen konkreter Spannungen können enzymatische Reaktionen begünstigt werden, die direkt oder indirekt zur Leistungssteigerung bei Produktsynthesen führen. Insbesondere in anaeroben Prozessen, in denen für Mikroorganismen nur geringe Energiemengen nutzbar sind, sind schnellere Produktbildungen oder höhere Ausbeuten vorteilhaft. Z.B. bei der Methanbildung ist eine deutliche Steigerung des Methananteils erkennbar. Problematisch ist die Übertragung der Laborergebnisse in einen größeren Maßstab. Als historisches Zentrum der Reaktorforschung werden an der Hochschule Anhalt verschiedene Reaktormodelle auf ihre Anwendbarkeit untersucht. Das Exponat auf der Biotechnica beinhaltet verschiedene Labormodelle Bioelektrochemischer Systeme.

Halle 20, Stand C66

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