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LABVOLUTION 2021, 04. bis 06. Mai
LABVOLUTION News

LABVOLUTION: Wegbereiter für die Laborwelt von morgen

Am vernetzten Labor führt kein Weg vorbei – das haben die drei Tage LABVOLUTION deutlich gezeigt. Entscheider, Produktentwickler und Anwender aus den verschiedenen Labortechnik-Branchen nutzten die Messe in Hannover, um sich auf den neuesten Stand zu bringen und über künftige Entwicklungen zu informieren.

23.05.2019
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Auf der LABVOLUTION drehte sich alles um das vernetzte Labor. Auch unter den Besuchern stand Networking ganz oben auf der Agenda

Hannover. Wer wissen wollte, wie der Puls der Labortechnik aktuell schlägt, der war auf der LABVOLUTION richtig aufgehoben. Drei Trends standen klar im Zentrum der Laborfachmesse: Automatisierung, Digitalisierung und Big Data – sichtbar gemacht durch zwei wiederkehrende Elemente auf den Ständen, Roboter und Displays. "Es war deutlich zu sehen, dass die nächsten Schritte für die Laborbranche jetzt Vernetzung und Automatisierung sind", sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. "Über allem stehen die Ziele, Zeit zu sparen, weniger fehleranfällig zu sein, Produkte wie Services besser zu machen und die Anwender im Labor zu entlasten. Hierfür stehen die entsprechenden Technologien und Automatisierungslösungen jetzt bereit."

Ebenfalls omnipräsent war das Thema Daten. Ob als Ergebnis der Automation oder des Einsatzes von Sensortechnik und Vernetzung – Gefäße, Instrumente und Apparate werden smart. Tablet und Smartphone nehmen dabei die Rolle der Bedien- und Kontrolleinheit ein. "Das Labor der Zukunft wird sich daran messen lassen müssen, inwiefern die einzelnen Elemente tauglich für den digital transformierten Alltag sind und im Netzwerk miteinander funktionieren", so Gruchow.

Insgesamt zeigte sich, dass die LABVOLUTION ihren Wandel hin zur Fachmesse der innovativen Labortechnik für die Branchen Chemie, Pharma, Life Sciences, Lebensmittel, Umwelt und Medizintechnik geschafft hat. Mehr als 110 der insgesamt rund 300 Unternehmen aus der Labortechnik – also gut ein Drittel – standen zum ersten Mal auf der Ausstellerliste der LABVOLUTION.

Und auch in der Besucherstruktur spiegelte sich das Profil der Messe wider: Der Anteil der Besucher aus den Branchen Chemie, Pharma, Life Sciences, Medizintechnik und Lebensmittel ist gestiegen. Zuwächse zeigt die Besucherbefragung der LABVOLUTION auch für Unternehmen, die in den Bereichen Labortechnik und -infrastruktur sowie Laborautomation, Analytik und Qualitätsmanagement, Informatik, Digitalisierung und Big Data tätig sind. Der Anteil der Fachbesucher ist mit 99 Prozent auf gleichem Niveau wie zur Vorveranstaltung 2017. Geändert hat sich jedoch, dass der Fokus noch klarer auf dem geschäftlichen Interesse liegt. Deutlich erhöht hat sich der Anteil von Fachbesuchern aus der obersten Management-Ebene. Mehr als 60 Prozent der Besucher sind in ihren Unternehmen und Institutionen maßgeblich an Entscheidungen beteiligt. Knapp mehr als jeder zweite Besucher war zum ersten Mal auf der LABVOLUTION. Der Anteil internationaler Gäste ist leicht gestiegen. Insgesamt zwei Drittel der Besucher haben angekündigt, zur nächsten LABVOLUTION wieder dabei zu sein. "Mit der Qualität der Besucher sind wir sehr zufrieden", sagt Gruchow. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir den begonnenen Weg entschlossen weitergehen und auch die Quantität der Besucher steigern."

Publikumsmagnet und Highlight der LABVOLUTION war auch in seiner dritten Auflage das smartLAB, die Vision des intelligenten Labors der Zukunft. Vom Start weg waren die Reihen um das Gemeinschaftsprojekt von 14 Partnern aus Industrie und Wissenschaft gut gefüllt – ob bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen oder live demonstrierten Use-Cases. Zwischen den einzelnen Programmpunkten konnten die Fachbesucher dann auch selbst die einzelnen Elemente des smartLAB ausprobieren.

Im Mittelpunkt von smartLAB 2019 stand die Interaktion von Mensch und Maschine. Im neu eingeführten Hands-on-Labor auf der smartLAB-Fläche reichte der Satz "Computer, sag dem Roboter, gib mir Adrenalin!", damit sich der Roboterarm in Bewegung setzte. Es waren zwar keine Chemikalien, die der Roboter ausgab, sondern Süßigkeiten, die in Boxen mit der Aufschrift "Adrenalin", "Zitronensäure" oder "Koffein" verstaut waren – aber auch die wurden gern genommen. "Es ist deutlich zu spüren, dass in den zurückliegenden zwei Jahren die Themen Digitalisierung, Automatisierung und Robotik in den Köpfen angekommen sind", sagt PD Dr. Sascha Beutel, Projektleiter smartLAB am Institut für Technische Chemie der Leibniz Universität Hannover. "Die Unternehmen machen sich auf den Weg. Und smartLAB hat seinen Teil dazu beigetragen."

Deutlich ausgebaut hatte die LABVOLUTION ihr inhaltliches Programm. Mit insgesamt mehr als 150 Vorträgen, Workshops und Panel-Discussions hatten die Besucher ein breites Spektrum an relevanten Themen, zu denen sie sich informieren konnten – sowohl aus dem Bereich Wissenschaft als auch aus der Industrie. Neue Formate waren das Wissenschafts-Symposium zu aktuellen Themen aus den molekularen Life Sciences, die Anwender-Workshops im Lab USER Dialogue oder die Konferenzen der Gläsernen Labor Akademie. Gut nachgefragt war zudem die neu eingerichtete LIMS & Software Area, auf der die Möglichkeiten von Laborinformationssystemen gezeigt und diskutiert wurden. Aber auch in den etablierten Formaten wie BIOTECHNICA FORUM und Life Science Spotlight herrschte reges Interesse an Wissenstransfer und Networking.

Ein großes Thema der LABVOLUTION waren überdies Jobs und Karriere. Zahlreiche Nachwuchskräfte nutzten die Weiterbildungs- und Jobangebote der Messe, um Perspektiven in der Laborbranche auszuloten und Kontakte zu knüpfen.

Um Networking in lockerer Atmosphäre ging es am Ende der beiden ersten Messetage. Ob smartLAB Reception oder LABVOLUTION After Work – die Community nutzte die Zeit, um sich intensiv auszutauschen.

Und schließlich hatte die LABVOLUTION auch einen Gewinner. Der erste Platz beim ersten LABVOLUTION AWARD ging an das Forschungszentrum Jülich für eine besonders nachhaltige und effektive Optimierung des eigenen Laboralltags. Projekt gelungen lautete damit nicht nur für das Forschungszentrum Jülich die Bilanz nach drei Tagen Messe in Hannover.

Die nächste LABVOLUTION findet vom 4. bis 6. Mai 2021 statt.

Stimmen zur LABVOLUTION 2019:

Matthias Böhland, Produktmarketingleiter Mikroskopie, Keyence:
"Es war unsere erste Teilnahme und wir waren mit der Qualität und der Quantität der Besucher sehr zufrieden. Sehr angetan waren wir auch von der hohen Dichte der Fachbesucher. Und wir haben genau die Zielgruppe erreicht, die wir treffen wollten: Anwender aus Life Sciences, Pharma und Medizintechnik. Die LABVOLUTION war für uns eine geeignete Möglichkeit, unsere Produkte potenziellen Anwendern zu präsentieren. Wir kommen wieder."

Birte Sartori, Account Manager, PerkinElmer:
"Wir sind sehr zufrieden und haben gute und interessierte Besucher gehabt. Auch unsere Position mit dem Truck außerhalb der Halle war gut gewählt – obwohl das Wetter an den ersten beiden Tag nicht so super war. Dank des Trucks konnten wir auch große Geräte mitnehmen und den Besuchern zeigen. Studenten waren hier, technische Assistenten, aber auch Laborleiter und einige Wissenschaftler – die ganze Bandbreite."

Patrick Pfirrmann, Global Business Development Director, realworld one:
"Die LABVOLUTION ist für uns wirklich super gelaufen. Wir waren an insgesamt fünf Stellen vertreten. Das war zwar etwas stressig, aber es ist toll, dass die Leute sehr neugierig auf VR/AR sind und ganz viel bei uns ausprobieren. Die meisten, die unsere Technologien erleben wollen, kommen aus Hochschulen oder sind Labormitarbeiter. Wir hatten aber auch Vertreter großer Konzerne und von ausstellenden Unternehmen bei uns auf dem Stand."

André Kupsch, Verkaufsleiter Labor, Dental und Medizin, Miele:
"Wir sind zum ersten Mal hier und haben viele Neuheiten im Bereich Geräte und Produkte gezeigt. Das war eine gute Entscheidung. Wir haben Anwender aus verschiedenen Bereichen getroffen, zum Beispiel Biologie, Chemie – eben von überall, wo gereinigt und aufbereitet werden muss. Unser Stand war gut besucht und wir hatten sehr gute Gespräche mit Partnern und neuen Kunden."

Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur:
"smartLAB will Visionen und Lösungen aufzeigen, wie sich das Laborleben in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern wird. Aufgrund der digitalen Transformation entsteht eine neue Arbeitswelt – neue Wertschöpfungsketten, neue Anwendungsbereiche und neue Prozessabläufe werden möglich. Das Zusammenspiel von vorhandener Expertise und den Potenzialen der Digitalisierung ermöglicht es Deutschland, in seinen traditionell starken Branchen – zum Beispiel Maschinenbau oder Chemie – langfristig eine Vorreiterrolle einzunehmen. Die Chancen der Digitalisierung macht smartLAB in hervorragender Weise sicht- und erfahrbar."

Julian Lübke, Head of Product Laboperator, Labforward; Co-Founder cubuslab:
"Die LABVOLUTION war genau der richtige Ort, um die Fusion von labfolder und cubuslab zu Labforward bekannt zu geben. Wir haben schon gemeinsam die Lab Execution Software für das smartLAB bereitgestellt. Jetzt gehen wir auch als Unternehmen gemeinsame Wege. Es gab sehr viel gutes Feedback für uns hier, wir hatten viele interessante Gespräche und bestimmt sind auch einige potenzielle Neukunden dabei gewesen."

Gernot John, Director Marketing & Innovation, PreSens Precision Sensing:
"Das smartLAB hat wieder seine Zugkraft bewiesen. Die Positionierung am Ende der Halle war gut gewählt, weil so die Besucher einmal komplett durch die Halle gezogen wurden. Immer wenn im smartLAB Programm lief, waren alle Stühle besetzt. Und auch nach den Vorträgen war zu merken, dass viele Interessenten mit Fragen gekommen sind."

Dr. Ulla Deutsch, Sales & Marketing Director, Bioecho Life Sciences GmbH:
"Für uns war die LABVOLUTION erfolgreich. Wir haben viele internationale Geschäftstermine wahrgenommen, vor allem mit Besuchern aus England. Dass wir auch etliche neue Kontakte machen konnten, ist für ein kleines Unternehmen wie unseres schon sehr gut. Bestens geeignet war für uns auch das Gemeinschaftsstand-Konzept vom Bundeswirtschaftsministerium ‚Innovation made in Germany‘.

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