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LABVOLUTION 2021, 04. bis 06. Mai
LABVOLUTION News

Trendspots zur LABVOLUTION 2019 - Folge 2

Mit nur einem Röhrchen Blut in Richtung Präzisionsmedizin.
Das taiwanesische Startup MiCareo sieht seine Mission in der Entschlüsselung von Zellinformationen, die den Weg hin zur Präzisionsmedizin bereiten sollen. In diesem Zusammenhang präsentiert MiCareo auf der LABVOLUTION 2019 in Hannover erstmals seine MiSelect R Platform.

12.04.2019

Mit nur einem Röhrchen Blut in Richtung Präzisionsmedizin
Das taiwanesische Startup MiCareo sieht seine Mission in der Entschlüsselung von Zellinformationen, die den Weg hin zur Präzisionsmedizin bereiten sollen. In diesem Zusammenhang präsentiert MiCareo auf der LABVOLUTION 2019 in Hannover erstmals seine MiSelect R Platform.

MiCareo ist ein taiwanesisches Startup, das sich dank entsprechenden Risikokapitals im Neihu Technology Park in Taipeh ansiedeln konnte. Dort verfügt MiCareo über Labor- und Büroflächen von mehr als 1 400 Quadratmetern, einschließlich einer zertifizierten Mikrofluidikchip-Fertigungsfläche (ISO Klasse 4 gemäß DIN EN ISO 14644-1). Die guten Rahmenbedingungen sollen dazu beigetragen haben, exzellente Mitarbeiter zu gewinnen, die mit ihren Fähigkeiten die Bereiche Mikrofluidik, Optik, Technik, Software, Biologie, klinische Praxis und behördliche Genehmigungen abdecken. MiCareo sieht die Zukunft in der Präzisionsmedizin, also einer Medizin, die die richtige Behandlung für den richtigen Patienten zur richtigen Zeit anbieten kann. Um dorthin zu gelangen, will MiCareo dabei helfen, die entscheidenden Informationen zu finden, die tief in den Zellen unserer Körper verborgen sind.

Auf der LABVOLUTION 2019 in Hannover präsentiert MiCareo in diesem Zusammenhang erstmals die MiSelect R Platform. Allein mit diesem Gerät und einem Röhrchen Vollblut will MiCareo es schaffen, eine einzelne lebende Zelle so zu isolieren und zu charakterisieren, dass sie sowohl biologische als auch genomische Informationen liefern kann. Das System soll nicht nur in der Lage sein, bis zu 13 Biomarker-Analysen mit integrierter Färbung und Bildgebung zu charakterisieren, es soll auch das Auffinden einzelner Zellen für die Downstream-Analyse ermöglichen. Über weitere Funktionen und Details informieren die Taiwanesen gerne auf der LABVOLUTION in Hannover.

MiCareo Taiwan Co., Ltd. (TW-114 Taipie City), Halle 20, Stand D29/1
Ansprechpartnerin: Lifan Wu
Tel.: +886 2 2796 5096 502
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Bringt nicht nur Forscheraugen zum Leuchten!
Auch 2019 gehört BERTHOLD TECHNOLOGIES wieder zu den innovationsstarken Ausstellern auf der LABVOLUTION in Hannover. Dort präsentieren die Schwarzwälder unter anderem ihr neues Röhrchen Luminometer Sirius II LB 9526.

Die BERTHOLD TECHNOLOGIES GmbH & Co. KG ist ein privat geführter Technologieführer im Bereich Life Sciences mit weltweitem Vertrieb. Seine bioanalytischen Systemlösungen entwickelt und produziert das Unternehmen ausschließlich in Deutschland. Das umfangreiche Produktportfolio der Schwarzwälder reicht von kleinen eigenständigen Lesesystemen, wie Mikrovolumen-Spektrometern und Luminometern, über verschiede Multimode-Mikroplattenleser, Mikroplatten-Wascher, Mikroplatten-Arbeitsstationen, RIA - und ELISA-Automatisierungsprodukten, HPLC-Radio-Detektoren bis hin zu High-End-Imaging-Systemen. Ziel von BERTHOLD ist es, mit anwenderfreundlichen-, präzisen bioanalytischen Lösungen dazu beizutragen, die Lebensqualität der Menschen auf bedeutende Weise zu verbessern. Ein weiteres Gerät, das diesen Anspruch untermauern soll, wird BERTHOLD demnächst auf der LABVOLUTION 2019 in Hannover vorstellen, das neue Röhrchen Luminometer Sirius II LB 9526.

Luminometer haben die Aufgabe, der Name verrät es, die Lumineszens von Reagenzien zu messen. Das Ende der 1960er-Jahre etablierte Messverfahren wurde alsbald auch von BERTHOLD TECHNOLOGIES angewandt, mit der Folge, dass das Unternehmen in den vergangenen vier Jahrzehnten mehr als zwanzig verschiedene Luminometertypen, von Röhrchen bis hin zur Mikrotiterplatte, entwickelt und auf den Markt gebracht hat. Bis heute ist BERTHOLD TECHNOLOGIES der unbestrittene Marktführer in diesem Bereich. Das neue Röhrchen Luminometer Sirius II LB 9526 zeichnet sich zuerst einmal durch besondere Kompaktheit aus. Es ist zudem supersensitiv, verfügt über einen integrierten Touchscreen-Computer und lässt sich mit bis zu zwei Injektoren ausstatten. Die eigentliche Lichtsammlung wird durch die Nähe des Detektors zur Probe und die Verwendung von umgebenden optimierten Lichtreflektoren maximiert.

BERTHOLD TECHNOLOGIES GmbH & Co. KG (D-75323 Bad Wildbad), Halle 20, Stand A39
Ansprechpartnerin: Andrea Gößner
Tel.: +49 7081 177-200
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Eine Milz und zwei neue Nieren für OP 3, bitte!
Die Vision von CELLBRICKS besteht darin, zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit beizutragen, indem synthetische Organe in die Realität umgesetzt werden. Zur LABVOLUTION 2019 präsentiert CELLBRICKS auf dem Gemeinschaftstand der TU Berlin eine innovative 3D-Bioprinting-Technologie.

Mit rund 33 500 Studierenden, zirka 100 Studienangeboten und 40 Instituten zählt die Technische Universität Berlin zu den großen, international renommierten und traditionsreichen Hochschulen in Deutschland. International beachtete Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne, serviceorientierte Verwaltung kennzeichnen die Universität im Zentrum Europas. Das Leistungsspektrum ihrer sieben Fakultäten steht für eine einzigartige Verbindung von Natur- und Technikwissenschaften mit Planungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften an einer technischen Universität. Auf der LABVOLUTION präsentiert die TU Berlin auf einem Gemeinschaftsstand wieder eine Reihe von Projekten, deren Lösungsansätze in eine spannende Zukunft weisen, darunter auch die Bioprinting-Technologie des Startups CELLBRICKS.

CELLBRICKS sieht im 3D-Bioprinting eine Schlüsseltechnologie zur Lösung einer Vielzahl medizinischer Herausforderungen. 3D-gedruckte Zellstrukturen, die menschliche Gewebe und Organe simulieren, könnten zum Beispiel die Art und Weise verändern, wie Medikamente entwickelt werden. Erster Aspekt ist die Überwindung tierbasierter Drogentests, in der Folge schließlich soll nicht weniger als die individuelle medizinische Behandlung revolutioniert werden, Stichwort Präzisionsmedizin. Um dorthin zu gelangen, erstellt CELLBRICKS komplexe biologische Zellkultursysteme auf einer proprietären Stereolithographie-basierten Bioprinting-Plattform. Diese Plattform soll derzeit den Maßstab in Bezug auf Qualität, Geschwindigkeit und Zugänglichkeit dreidimensionaler Zellkultursysteme definieren.

Technische Universität Berlin (D-10623 Berlin), Halle 20, Stand C70/1
Ansprechpartnerin: Stefanie Terp
Tel.: +49 30 314 23922
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Engländer machen es vor: LIMS-Verkehr auf der Datenautobahn!
Labore müssen ein zunehmend höheres Aufkommen an Daten bewältigen und dabei immer strengeren Standards entsprechen. Das Matrix Gemini Labor Informations Management System (LIMS) von Autoscribe Informatics aus England soll so konzipiert sein, dass es genau diesen Anforderungen gerecht wird.

In den Laboren dieser Welt geschieht, was derzeit in nahezu jedem Bereich geschieht, ob in der Industrie, im Handel, selbst im privaten Umfeld - überall werden mehr und mehr Daten erhoben, und die Tendenz deutet klar Richtung exponentielles Wachstum. Es gilt also, dieser Datenflut Herr zu werden, im Labor mit vielleicht noch höherer Priorität als in den anderen genannten Bereichen. Autoscribe Informatics aus Reading westlich von London hat sich daher auf konfigurierbare, zukunftssichere Datenbankverwaltungsanwendungen spezialisiert. Zu den Lösungen gehören vor allem Laborinformations-Managementsysteme (LIMS) und Qualitäts-Managementsysteme, die entsprechend den Anforderungen der Benutzer konfiguriert werden und sich je nach Bedarf leicht anpassen können. Mit Matrix Gemini stellt das Unternehmen auf der LABVOLUTION 2019 jetzt erstmals seine Neuinterpretation eines perfekten LIMS vor.

Matrix Gemini soll laut Hersteller tatsächlich das umsetzen, was andere Anbieter gerne behaupten: Eine leichte Konfigurierbarkeit mit benutzerfreundlichen Tools und die daraus resultierende hohe Funktionalität sollen die Implementierung eines LIMS ermöglichen, ohne dass Änderungen am Kerncode vorgenommen werden müssen. Dies vereinfache den Support, spare Zeit, senke die Kosten und maximiere den Return of Investment. Matrix kommt bereits in Laboren auf der ganzen Welt zum Einsatz und ist für viele Branchen geeignet. Die dualen Desktop- und Webschnittstellen von Matrix Gemini bieten jetzt zusätzliche Flexibilität, sodass der Anwender seinen Arbeitsplatz nach Belieben wechseln kann, vom Labor ins Büro und von dort ins Grüne – denn Matrix Gemini soll auch auf nahezu jedem Mobilgerät laufen.

Autoscribe Informatics Ltd. (GB-RG7 8DA Reading), Halle 19, Stand D77
Ansprechpartnerin: Emely Haverich
Tel.: +44 118 9840 610
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Mit dem Smartphone auf der Jagd nach Gammelfleisch!
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden an der Leibniz Universität Hannover erstmals optische SPR-Sensoren für Smartphones entwickelt, die sich ohne weiteres Zubehör einfach und kostengünstig in Laborroutinen integrieren lassen.

Das Hannoversche Zentrum für Optische Technologien (HOT) ist ein fachübergreifendes Forschungszentrum der Leibniz Universität Hannover und betreibt Forschung und Lehre auf dem Gebiet der angewandten Optik und Photonik. Hervorgegangen aus einer Initiative von Instituten und Forschungseinrichtungen der Uni Hannover sowie des Laser Zentrums Hannover hat sich das HOT zum Ziel gesetzt, die einzelnen Fachkompetenzen in diesem Bereich zu bündeln, neue Forschungszweige zu schaffen und sie für Forschung, Lehre und Wissenstransfer nutzbar zu machen. Auf der LABVOLUTION 2019 präsentiert das HOT jetzt erstmals seine in Kooperation mit dem Institut für Technische Chemie (TCI) entwickelten optischen SPR-Sensoren für Smartphones.

Oberflächen-Plasmonen-Resonanz (SPR)-Sensoren stellen im Bereich der markierungsfreien optischen Biosensoren gegenwärtig den "Goldstandard" dar, jedoch ließen sie sich bisher aufgrund ihrer Größe und Kosten ausschließlich im Laborumfeld einsetzen. Basierend auf einer optischen Glasfaser mit einem Silber-beschichteten Glasfaserkern wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie an der Uni Hannover jetzt erstmals optische SPR-Sensoren entwickelt, die mithilfe eines Beugungsgitters sowie der LED und der Kamera eines Smartphones ausgewertet werden können. Ein erster Funktionsnachweis erzielte bereits eine Empfindlichkeit von 5,96 10-4 Brechzahleinheiten (RIU)/Pixel. Da entsprechende Messverfahren einfach zu handhaben wären, besteht das Potenzial, hoch spezifische Biosensoren für die allgegenwärtigen Smartphones bereitzustellen, die sich so - ohne weiteres Zubehör - einfach und kostengünstig in Laborroutinen integrieren ließen. Darüber hinaus könnten die neuen Smartphone-Biosensoren sogar von Technik-Laien angewendet werden, beispielsweise als Grundlage für die Entwicklung neuer Produkte in den Bereichen der Telemedizin, Reisemedizin, Veterinärmedizin oder Lebensmittelanalytik.

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover – Hannoversches Zentrum für Optische Technologien HOT (D-30167 Hannover), Halle 20, Stand D20
Ansprechpartnerin: Mechtild Freiin von Münchhausen
Tel.: +49 511 762-5355
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Ein Instrument, zwei Technologien, volle Flexibilität
Der InnuPure C16 touch von Analytik Jena kombiniert hoch präzises Liquid Handling und die automatisierte Extraktion hoch qualitativer Nukleinsäuren. Neben der damit einhergehenden Effizienzsteigerung soll das Gerät auch im Hinblick auf Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit neue Maßstäbe setzen.

Analytik Jena, ein Unternehmen der Schweizer Endress+Hauser Gruppe, gehört zu den führenden Anbietern von High-End-Analysemesstechnik, Instrumenten und Produkten im Bereich der Biotechnologie und der molekularen Diagnostik sowie hochklassiger Liquid-Handling- und Automations-Technologie. Das Portfolio der Thüringer umfasst sowohl die klassische Analysetechnik, insbesondere zur Messung von Konzentrationen von Elementen und Molekülen, als auch Komplettsysteme für bioanalytische Anwendungen im Life-Science-Bereich, die den hoch komplexen Analysezyklus einer Probe von der Probenvorbereitung bis zur Detektion erfassen. Automatisierte Hochdurchsatz-Screeningsysteme für den Pharmabereich gehören ebenfalls zum umfangreichen Sortiment dieses Segments. Serviceleistungen sowie gerätespezifische Verbrauchs- und Einwegmaterialien, wie Reagenzien oder Kunststoffartikel, komplettieren schließlich das umfangreiche Angebot.

Auf der diesjährigen LABVOLUTION stellt Analytik Jena unter anderem den innovativen InnuPure C16 touch vor, der hoch präzises Liquid Handling mit der automatisierten Extraktion hoch qualitativer Nukleinsäuren kombiniert. Welches Verfahren auch zur Anwendung kommt - ob Magnetpartikelseparation oder neuartige SmartExtraction-Technologie -, laut Hersteller kann das Gerät die Effizienz der Nukleinsäure-Extraktion in beiden Fällen entscheidend steigern. Die Bedienung des InnuPure C16 touch erfolgt weitgehend intuitiv via 10-Zoll-Tablet-PC, die dazugehörige Software liefert zudem individuelle Optimierungsvorschläge, je nach Ausgangsmaterial. Das hoch präzise Pipettiersystem des InnuPure C16 touch soll darüber hinaus für akkurate, jederzeit reproduzierbare Abläufe sorgen. Mittels integrierter Dosiereinheit lässt sich das Elutionsvolumen von 20 bis zu 500 Mikroliter einstellen und automatisch übertragen. Dank der zugehörigen Extraktionskits soll zudem die Gefahr von Kreuzkontaminationen auf ein absolutes Minimum sinken. Weiterer Vorteil: Ein Piercingtool ersetzt das manuelle Abziehen der Folien von der gesealten Reagenzienplastik. Das Vermischen von Pufferlösungen und damit einhergehende Performanceverluste sind laut Analytik Jena so gut wie ausgeschlossen. Zum Ausschluss weiterer Kontaminationsherde lässt sich außerdem eine optionale UV-Lampe integrieren.

Analytik Jena AG (D-07745 Jena), Halle 20, Stand B62
Ansprechpartnerin: Dana Schmidt
Tel.: +49 36 41 77-92 81
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Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots / Produktneuheiten

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