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LABVOLUTION 2021, 04. bis 06. Mai
Neu auf der LABVOLUTION:

Wissenschafts-Symposium zu den Top-Themen der Life Sciences

Hochkarätige Sprecher aus Wissenschaft und Forschung informieren auf der LABVOLUTION über aktuelle Trends und Erkenntnisse in den Bereichen Molekulare Zellbiologie, Genome Editing und Mikrobiomforschung. Das Wissenschafts-Symposium ist am Mittwoch, 22. Mai, erstmals Teil der LABVOLUTION, Europas Fachmesse für Laboranwender aus Chemie, Pharma, Life Sciences und Biotechnologie in Hannover.

21.03.2019
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Das Wissenschafts-Symposium ist am Mittwoch, 22. Mai, erstmals Teil der LABVOLUTION (Quelle: Deutsche Messe AG)

Hannover. Es sind die Top-Themen der Life Sciences, die das Wissenschafts-Symposium auf der LABVOLUTION in den Mittelpunkt stellt. Mit entsprechend großer Nachfrage auf Besucherseite wird gerechnet. "Wir freuen uns sehr, das Wissenschafts-Symposium für die LABVOLUTION gewonnen zu haben", sagt Bernd Heinold, Projektleiter LABVOLUTION im Team der Deutschen Messe AG. "Messeheimat sowohl der Industrie als auch der Wissenschaft zu sein – das ist der Anspruch der LABVOLUTION. Wir bringen Akademia und Industrie zusammen."

Organisatoren des Wissenschafts-Symposiums sind die drei Fachgesellschaften Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM), die Gesellschaft für Toxikologie (GT) sowie die Gesellschaft für Genetik (GfG).

Drei Themen stehen am Messemittwoch auf der Agenda.

Das erste ist die Molekulare Zellbiologie. Die Vorgänge in einer Zelle sind hochkomplex und feinstens aufeinander abgestimmt. Alles, was auf molekularer Ebene verstanden wird, hilft dabei, die Ursachen und Prozesse von Krankheiten richtig zu erkennen und zielgenau Medikamente für Vorbeugung und Heilung zu entwickeln. Im Themenblock Molekulare Zellbiologie spricht Professor Dr. Michael Knop aus Heidelberg über "High throughput functional gene tagging". Weitere Themen der Session sind "High Resolution Microscopy bei Neurodegenerativen Erkrankungen" sowie die "Dynamik der Proteinfaltung".

Der Ursprung aller zellulären Prozesse ist das Genom – das gilt für alles Leben bis hin zum Menschen. Direkt am Genom anzusetzen, beispielsweise bei Modellorganismen, ist hilfreich für das Erforschen zellulärer Prozesse, für die Weiterentwicklung von Nutzpflanzen oder sogar für die Heilung genetisch bedingter Krankheiten. Wo kann, darf und soll das Genome Editing mit seiner zielgenauen Methode unterstützen? – Dieser und anderen Fragen widmet sich der Programmteil Genome Editing. Zu den Referenten gehören hier Professor Dr. Frank Buchholz aus Dresden (Designer recombinases for genome surgery) und Dr. Claudio Mussolino, Freiburg (Genome and Epigenome editing technologies for novel therapeutic options). Ein weiteres Thema ist Editing induzierter pluripotenter Stammzellen.

Den dritten Part bildet die Mikrobiomforschung. In den letzten Jahren hat die biomedizinische Forschung gezeigt, dass das Mikrobiom (die Gesamtheit der Bakterien in einem Organismus) für Gesundheit und Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung ist. So spielt das humane Mikrobiom bei der Bereitstellung von Nährstoffen, der Programmierung des Immunsystems sowie der Abwehr pathogener Mikroben eine nicht zu unterschätzende Rolle. Verschiedene Forschungsansätze werden hier vorgestellt und mögliche Therapieansätze aufgezeigt. Professor Dr. Philipp Rosenstiel von der Universität Kiel referiert über "Das Mikrobiom – unser anderes Genom", Dr. Till Strowig vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig über "Insights into the microbiome: from microbial signatures to functions". Den abschließenden Vortrag der dritten Session hält Professor Dr. Stefan Pelzer, Evonik Nutrition & Care GmbH. Durch die Veranstaltung führt Professor Dr. Christine Lang von der MBCC Group, Berlin.

Im Anschluss an die drei Vortragssessions folgt am Mittwochnachmittag ein "Hands-on"-Angebot. Alle Teilnehmer des Symposiums sind eingeladen, neueste Entwicklungen von Laborgeräten, Kits und Techniken, die in direkter Verbindung zu den Vortragsthemen stehen, auf den Ständen der ausstellenden Unternehmen kennenzulernen.

Insgesamt werden rund 300 Teilnehmer zum Wissenschafts-Symposium im Saal New York I im Konferenzbereich der LABVOLUTION-Messehalle 19/20 erwartet. Vor und nach den Vorträgen haben die Teilnehmer die Chance, die Unternehmen an ihren Ständen zu besuchen.

Wissenschafts-Symposium

Die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) ist mit rund 3500 Mitgliedern die größte mikrobiologisch orientierte deutsche Fachgesellschaft für Wissenschaftler aus Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen mit dem Ziel, Forschungsergebnisse der Mikrobiologie zum Wohl der Gesellschaft und der Umwelt anzuwenden.

Die Gesellschaft für Toxikologie (GT innerhalb der DGPT, Deutsche Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie mit rund 2 500 Mitgliedern) ist die führende Kraft in Deutschland, um die toxikologische Wissenschaft voranzutreiben, Toxikologen auszubilden und die toxikologischen Erkenntnisse in der Praxis anzuwenden für eine stetige Verbesserung der Gesundheit von Mensch und Tier und deren Umwelt.

Die Gesellschaft für Genetik (GfG) ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern in Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, in Industrie und Behörden, die sich mit verschiedenen Aspekten der Genetik beschäftigen. Sie fördert die wissenschaftlichen Bestrebungen auf dem Gesamtgebiet der Genetik.

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